Medina und mehr

Nach einer erholsamen Nacht, beginnt der Tag mit dem Blick vom Balkon und Vogel gezwitscher. Heute wollen wir Richtung Medina laufen. Folgendes habe ich über die Medina und den Platz Djemaa el fna, und ich kann sagen das stimmt.
Die Medina ist ein für Mitteleuropäer nicht zu durchschauendes Gewirr von Gassen und kleinen Plätzen. Man sollte sich nicht von den Zudringlichkeiten einiger Händler abschrecken lassen, sondern es genießen die Medina zu erkunden. Der Mut einmal in kleine Seitengassen einzubiegen und nicht touristisches Terrain zu entdecken wird auf das wunderbarste belohnt.
Dieses Gewussel, das Treiben, die verschiedenen Gerüche und in den kleinsten Gassen Mopeds und Radfahrer...das macht einen Irre. Genießen kann man das ganze von einer der unzähligen Dachterrassen von Cafes, was wir auch taten.Selbst Mc Donalds hat eine.
Dennoch sahen wir uns eine Gerberrei an, wahnsinn unter welchen Voraussetzungen die Menschen dort arbeiten müssen. In Taubenkot werden die Tierhäute eingelegt damit sich die Haare leichter vom Fell lösen, in Mehlwasser gewälzt damit es weich wird, egal ob Ziefe,Kuh oder Kamelfell...zu beginn der Tour bekamen wir ein Pfefferminz Strauß damit wir den Geruch übertünchen konnten, dies half nur bedingt...
Selbst “neue“ Zähne oder ein Gebiss gibt es beim Dorfplatz Dentisten...siehe Bild (das hat mich 20 DH gekostet)

Irgendwann war und das Treiben zu viel und wir liegen Richtung Hotel, unsere Mission Fussball. Kawkab spielte und das Stadion war keine 10min. entfernt. Kaum angekommen wunderten wir uns über die Ruhe....bis wir merkten das der Verein vergleichbar mit der deutschen Verbandsliga ist  jedenfalls vom Platz und von den max. 50 Besuchern, dennoch war es sehenswert und man Freude sich das Ausländer zum Spiel kommen. Ich sag euch schreien können die wie die vielen Trainer in Deutschen Stadien.
Nach dem Spiel sahen wir uns noch etwas im modernen Marrakesch um, eine zivilisierte Wohltat zur Medina aber untypisch für Marrakesch.
Zum Abendessen wagten wir uns noch mal ins getümmel, nach einem leckeren günstigen Essen auf dem Markt, genossen wir noch einen Pfefferminztee auf der Dachterrasse des Cafe France.
Morgen wollten wir eine Palasttour machen, mal sehen ob wir die knapp 40.000 Schritte von heute toppen. Morgen Abend gibt es zum Silvesterfest ein Galadinner mit reichlich Programm, wir sind gespannt.

Marrakesch wir kommen...

Schon in Oktober wusste ich das wir das neue Jahr in Marrakesch, eine Stunde später als Deutschland, begrüßen. Frank musste bis zu seinem Geburtstag warten
Unser Abenteuer begann schon zwei Tage vor Abflug, als unser Riad und das Zimmer stornierte....halb fünf Nachmittags per Mail im gebrochenen Englisch, schwitz...sie baten uns dich auf eigene Faust ein neues Zimmer zu suchen....
Zum Glück haben wir über Expedia gebucht, die sehr freundlich, geduldig und zuverlässig halfen. Erst Mittwoch Abend 2 Stunden telefoniert, Hotels abgerufen, Rückmeldung gegeben und und immer wieder versichert wir finden was, selbst wenn wir schon vor Ort wären.
Donnerstag Vormittag fand Expedia etwas wo man auch per Telefon rückversichert bekam das die Buchung erfolgreich ist. Vom 3 Sterne Riad in ein 4 Sterne Hotel, mit Wellness Bereich ohne Aufpreis, tschaka.
Nach einem kurzen ruckeligen Flug landen wir bei 21 Grad, kurz vor 18Uhr.
Ab ins Taxi und oh Wunder...unsere Buchung war nicht da. An der Rezeption gab man uns ein Zimmer, da es im Moment stressig ist sagte er würde er unsere Buchung schon noch finden
Schnell aufs Zimmer und dann in die Bar. Mit Alkohol ist es ähnlich wie in Dubai, man benötigt eine teure Lizenz um Alkohol aus zu schenken, im Riad nicht möglich, im Hotel schon Zwei Flag Special für 3€ 0.24l....also schlückchen...
Danach noch Tanjine Essen, diese speisen werden wohl unsere Begleiter, mega Lecker. Morgen geht das Abenteuer weiter.

Lissabon Tag 2

Zum Glück hatten wir Frühstück, immer ein muss für mich, ohne Kaffee morgens bin ich nicht zu ertragen....ich selbst kann mich dann nicht mal ertragen :-)
Das erste braune Glück gab es aus der Nespresso Maschine im Zimmer, habe immer auf Georg Cloony gewartet...am Ende war ich froh das er nicht zur Tür rein kann, so blieb mehr Kaffee für mich, ich war eh nicht gefönt und kleine Männer sind nicht mein Ding :-)

Heute hatten wir nur knapp 17.000  Schritte aber einige KM...mit den Sightseeing Bus.
Wenn man nur kurze Zeit da ist lohnt es sich diese Busse zu nutzen, ich bin zwar kein Freund davon aber hier war es eine unserer besten Ideen. Wie haben wir verschiedene Touren gebucht, die längste ( 3 Stunden) war für unseren letzten Tag angedacht. Hop on Hop off....galt heute nicht für uns, wir waren gut gelaunt aber weder wollten wir hüpfen noch zu viel laufen...also war es eher ein Hop on und bleib droff...:-)

In Lissabon gibt es soviel zu sehen das man sich auch Augen in Hinterkopf wünscht....unsere erste Route führte uns zu einen Kirchen, Türmen, Bögen vorbei ,die uns in ihrer ganz eigenen Art und Weise in ihren Bann zog.(siehe Bilder) Gott sei Dank gibt es große Speicherkarten....
Solltet Ihr etwas besuchen wollen Z.B. Torre de Belem dann versucht vorher Karten zu bekommen, die Schlangen vor all diesen Eintrittsfähigen Schönheiten waren schon morgens sehr lang! (au einigen Bildern zu sehen)

Wir sahen Torre de Belem, Mosteiro dos Jerónimos, Padrão dos Descobrimentos und und und. Bei der zweiten Tour stiegen wir am Arco da Rua Augusta aus um etwas durch diese sehr schöne und Lebhafte Fußgängerzone zu schlendern und ein kühles Getränk zu uns zu nehmen.

Nachdem wir uns etwas umgesehen hatten und auch die Wirtschaft in Lissabon unterstützt haben, sorry aber ich hab die zwei Teile wirklich gebraucht :-), 
ging es mit der Fähre nach Cacilhas  dieser Ort war bis 2013 eine Freguesia im portugiesischen Kreis Almada, zum Sonnenuntergangs essen.....der Concierge im Hotel sollte ja einen Platz reservieren für 20 Uhr....

Am besten kommt man dort mit der Fähre hin, somit hatten wir, bis auf den Zug, alle Verkehrsmittel genutzt die Lissabon hergab :-) Kosten für die Fähre 3 € hin und zurück, also durchaus bezahlbar.
Hunger war reichlich vorhanden und da wir am Meer waren stand Fisch auf unserer Gedanklichen Speisekarte. Nach einem kleinem Fußmarsch kamen wir am Atira te ao Rio an und freuten uns auf unseren Tisch. Leider hat die Reservation nicht geklappt, weil sie nur Reservationen für 19 Uhr oder 21 Uhr entgegennehmen....(im Hotel lag ein Brief für uns das sie ausgebucht waren....) also sagte uns das nette Personal wenn wir uns gedulden können wir einen Tisch bekommen....bei der Aussicht ( sieh Bilder) haben wir gern gewartet.

Eins solltet Ihr euch merken, es ist keine gute Idee in einem Fisch Lokal am Meer Steak zu essen ( was auch noch relativ Preiswert war) mein Vater wollte aber nicht hören....somit musste er mit viel Kauen dafür zahlen :-)
Unser Fisch war vorzüglich, nebenbei passten noch 2 Kannen Sangria rein und ein Tiramisu...gegen 24 Uhr ging es ab zur Fähre um die Metro und den Bus ins Hotel zu erreichen.

Fazit des Tages, manchmal ist gechillter doch besser :-)





       






















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