Hanoi 3 Tag


Heute widmen wir uns den ganzen Tag Hanoi. Als erstes besuchten wir das Mauseleum, was mich direkt an die gute alte DDR Zeit erinnerte.
Leider ist Freitags geschlossen so das wir Ho Chi Minh nicht Hallo sagen könnten.  Wie man aber sieht hat man uns mit einer weißen  Armee erwartet. :-)

Nein das ist nicht der Palast der Republik....das ist das Regierungsbehörden eines Präsidenten dessen Namen ich nicht aussprechen kann, wir erfuhren viel über die Politische Situation in Vietnam, und das dies teils durch Russland und teils durch Anerika unterstützt wird.
Noch heute verehren die Vietnamesen ihren Ho Chi Minh, Grund dafür war wohl die,für einen Staatsmann einfache und Volksnahe Lebensweise.



Dies war sein Regierungsgebäude,gelebt hat er hier,in lediglich 3 Zimmern.


Weiter ging es zu Konfuzius, eine Person die auch in Deutschland bekannt ist.
Bekannt durch seine Lebensweisheit steht eine Statue im Literaturmuseeum. Man mussten mindestens 3 Prüfungen bestehen, nach 7 Prüfungen gab es den Doctor- Titel, nur wenige 1000 haben es geschafft.


Weiter ging es zum Ethnologischem Museum,ja es war der Tag der Bildung😉 und jetzt haben wir mehr Kultur als nur den Beutel😉
Hier lernten wir etwas über die 55 verschiedenen Völker Vietnams,eins davon besuchen wir morgen in Sapa. (Hmong)

Verschiedene Stämme gleich verschiedene Kleidung,Lebensweise und Baustile. Es gibt das Volk EDE hier hat die Frau das sagen und darf sich mehrere Männer "halten" ähnlich wie bei Masais nur umgekehrt 😊

Hier eine Grabstätte,sehr genau hin....

Nach der ganzen Bildung sowie der guten Nudelsuppe und einem leckeren Kaffee,kam der Spaß und die Action nicht zu kurz...
Kurz gesagt,wir wagten uns Todesmutig in eine Rikscha:


Bei dem Verkehr hier grenzt es wirklich an einem Lebensmüden Abenteuer und es fehlte nur die Musik von Indiana Jones 😉 wenn man draufsitzt und durch die Straßen düst hat man folgenden Blick 😳
Oder auch so:

Nach knapp einer Stunde würden wir am Hotel abgesetzt, nach einem guten Essen warten wir wieder auf Thang, der mit uns und 2 Liter Reisschnaps, im Nachtzug ein paar Geschichten erzählen will.
Auch heute wieder ein paar Eindrücke des Tages.









Hanoi 2 Tag

Heute besuchten wir das kleine Dörfchen Duong Lam. 

Unser zweiter Tag führte uns ca. 60 km Weg von Hanoi, wir besuchten ein kleines Dorf (9000 Einwohner) im Nachgang kann ich sagen das es eine erholsame Abwechslung vom Hanoier Stadtleben war, eine gewisse Ruhe machte sich breit, kein Hupen und über die Straße schieben. Die Menschen sind sehr freundlich,könnten wir vietnamesisch hätten wir sich keine Meter gemacht;-)

 Unser Guide Thang,ständig am erklären und sehr beflissen uns alle Fragen zu beantworten, gemütlich so eine 3er Gruppenreise :-)



Auch hier wurden wir sehr freundlich empfangen, bei einem einheimischen Bauern holten wir unsere Räder und besichtigten die erste Pagode.                                                                                                      
                                                                                   

Wir fuhren gemütlich durchs Dorf, vorbei an Reisplantagen und Häusern die ihren eigen Baustil haben. Wir erfuhren das die Einheimischen hier nach alter Tradition Reis,Kartoffel,Süsskartoffeln und Gemüse anbauen, zum Teil mit Unterstützung von Kühen oder Wasserbüffeln.

                                    
 Nach unserer kleinen Rad-Tour gab es,bei eine vietnamesischen Familie Essen und ordentlich Reisschnaps:-) um die "Unmengen"an verbrauchten Kalorien wieder aufzustocken;-)

                                     Sie waren noch nicht fertig mit auftischen,ich kann sagen verhungern muss hier niemand.

Die Sternfrucht wächst hier im Garten.
 Nach dieser kurzen Pause ging es zurück nach Hanoi,vorher machten wir noch einen kurzen Abstecher zu einer weiteren Pagode die nach ying und Yang Grundsätzen gebaut wurde. Hier erfuhren wir das die Sonne der Mann ist und der Mond die Frauen symbolisiert....ich lasse dies besser unkommentiert.

Wir fuhren so schnell es ging ins Hotel,frisch machen und ab ins Wasserpuppentheater.
 Eine sehr nette Abwechslung wenn man vietnamesisch kann, uns blieb die Geschichte leider verschlossen.

Im Coffee Club,über den Dächern von Hanoi liesen wir den Abend mit Saigon Spezial Bier und echten Frühlingsrollen ausklingen. Dieser Club ist unbedingt empfehlenswert, sehr nette Leute und ein Hammer Blick über Hanoi, die turbulente Straße von oben zu sehen und zu beobachten bei einem guten Kaffee, unbezahlbar.
                                                                    
                                                                      
    
 

Hier noch ein paar Tages/Abends Eindrücke:

                                                                             

                                                                         

 
                                            



 







Erster Tag in Hanoi

Unser Vietnam Urlaub bekan eigentlich bereits im Flieger, neben mir saß eine Vietnamesin die seit 5 Jahren in Deutschland lebt und nun ihren 95 Jahre alten Vater in Hanoi besuchen möchte. Immer wenn sie sich mir mitteilen wollte pickte sie mich mit ihrem Zeigefinger und grinste, dass erinnerte mich an eine Zeichentrickserien deren Namen mir nicht einfällt;-)
So erfuhr ich das sie Deutschland schön findet weil Vietnam viel zu warm ist und das ihr Mann schon seit 20 Jahren in Deutschland lebt.

Kaum gelandet nach einem relativ entspannten Flug,nahm uns unser Guide Thang in Empfang.
Wir erfuhren das unsere Reisegruppe nur aus uns zwein besteht, was der Individualität freien Lauf lässt.



Ab nun, so Thang, sind wir Freunde die gemeinsam eine Reise machen.
Vom Flughafen wollten wir eigentlich zum Hotel, Thang bot uns an ,erst eine Massage zu machen. Zuvor wollten wir noch gemütlich einen Kaffee trinken, nach einer Tasse des köstlichen schwarzem stehst du stramm ;-) auch gibt es eine Variante mit einem aufgeschlagenme Ei im Kaffee diese muss ich noch probieren, Thang sagte das man davon süchtig wird, ich werde berichten. nachdem wir,typisch Deutschen eine Tasse schwarzen Kaffee bestellten bestellte sich Thang einen Kaffee mit konzentrierter gesüßter Milch und einem Eiswürfel, da wir ja Freunde sind durften wir kosten und ich muss sagen, nicht übel;-) Kurz über die Straße, zum Straßenverkehr später mehr, ging es zur Massage.
Von Hainan war ich gewappnet was die Massage angeht, dachte ich, nach der konnte ich mich nicht mehr richtig bewegen und hatte das Gefühl das mein ganzer Körper überseht war von blauen Flecken, dem war diesmal nicht so. Sie war wirklich entspannend und wohltuend wie wir uns das erhofft hatten, allerdings auch ermüdend. So fuhren wir locker und etwas schläfrig ins Hotel, zwei Stunden schlaf und die Welt war Fit.




Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung, Thang gab uns noch ein paar Tipps was das überqueren der Straße angeht. Dies ist wirklich nicht so leicht, im Prinzip teilst du dir die Straße mit Autos, Rollern, Rikschas, Rädern und eben Fußgängern, du musst dich einfach ins Bild einfügen und um die ganzen Fahrzeuge drum herum laufen...Hammer dieses wuselige Leben. Der einzige Nachteil als Fußgänger du hast keine Hupe, dafür aber all die anderen und das ist nicht zu überhören.
Dennoch musst du sehr aufmerksam sein darfst aber nicht zurückschrecken denn knapp hinter dir fährt sicher ein Roller vorbei:-)

Nach einer Weile und diversen Gar-Küchen später packte uns der Hunger, in der Regel sitzt man auf kleinen Kinderhockern auf dem Fußweg und isst frittiertes etwas, was bisher immer sehr lecker und gut verträglich war, Stäbchen werden natürlich genutzt, und mit der Zeit haben wir den Dreh raus und verhungern nicht mehr auf halben Wege ;-) 



Hier ein paar Eindrücke vom ersten Tag:










 

schon gesehen: